News

  • Atlantic Immigration Pilot: Verlängert

    [3. März 2019]

    Das Einwanderungsprogramm “Atlantic Immigration Pilot Program” (AIPP) wurde nochmals um zwei Jahre bis Dezember 2021 verlängert. Das AIPP soll Unternehmen in den Provinzen an der Atlantikküste helfen, die strukturell wie demographisch bedingten offenen Stellen mittels Rekrutierung von ausländischen Facharbeitern rascher und einfacher zu schliessen. Ausländer, die sich für dieses Programm qualifizieren und ein Stellenangebot eines an diesem Projekt teilnehmenden Arbeitgebers haben, können via AIPP relativ rasch die dauerhafte Aufenthaltsbewilligung (PR) erhalten.
    
Seit Start wurde innerhalb von zwei Jahren das Pilotprojekt von 1’896 Arbeitgebern und 3’729 Arbeitnehmern benutzt und führte zu 2’535 PR-Bewilligungen. Auf diese Weise rekrutierte offenbar Ubisoft in Halifax vier “Gaming”-Spezialisten.
  • Höheres mittleres Einkommen in Kanada

    [27. Februar 2019]

    Das kanadische Statistikamt hat Resultate ihrer neuesten Lohnerhebung (Canadian Income Survey 2017) veröffentlicht. Insgesamt stieg das mittlere Einkommen nach Steuern für kanadische Familien um 3,3 Prozent auf 59’800 CAD - dies nach zwei Jahren Stagnation. Die Steigerung wird mit höheren Löhnen und Kindergeld begründet. Allerdings lebten im Jahr 2017 auch 3,4 Millionen Kanadier oder 9,5 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze (Vorjahr: 10,6 %).
    Als "mittleres Einkommen" wird die Summe von Einkommensquellen wie Lohn, Kapitalerträge, Rente aber auch Bezug von Sozialleistungen definiert.
    Familien und Einzelpersonen in Alberta (70’300 CAD) hatten im Jahr 2017 das höchste mittlere Einkommen nach Steuern. Nova Scotia hatte den niedrigsten Wert (50’200 CAD). British Columbia (+ 7,6%), Quebec (+ 4,2%) und Ontario (+ 4,0%) verzeichneten im Vergleich zum Jahr 2016 einen Anstieg ihres durchschnittlichen Nachsteuerergebnisses. In den anderen Provinzen gab es wenig Veränderungen.
  • Rural and Northern Immigration Pilot

    [25. Januar 2019]

    Wer die Abgeschiedenheit liebt und im "Norden" Kanadas leben möchte, dem bietet sich Mitte 2019 ein neuer Immigrationsweg an. Seit längerem herrscht der politische Wille, Einwanderer vermehrt von den Ballungsräumen im Süden des Landes in den Norden zu lenken, um den dort vorherrschenden Mangel an Arbeiter zu begegnen. Die Details für interessierte Einwanderer werden im Laufe dieses Jahres festgelegt. Zuerst müssen sich interessierte Ortschaften bis zum 1. März für dieses Pilotprojekt bewerben. Die am Pilot teilnehmenden Orte müssen u.a. folgende Anforderungen erfüllen:
    • Der Ort muss in einer der folgenden Provinzen oder Territorien liegen
      • Alberta
      • British Columbia
      • Manitoba
      • Northwest Territories
      • Nunavut
      • Ontario
      • Saskatchewan
      • Yukon
    • Der Ort muss entweder
      • höchstens 50'000 Einwohner haben und mindestens 75 km von grösseren Agglomeration entfernt sein - oder -
      • höchstens 200'000 Einwohner haben und vom kanadischen Statistikamt als "remote" eingestuft sein
      • Der Ort muss eine “Willkommens -Infrastruktur” aufsetzen, die helfen soll, Neuzuzüger aus dem Ausland besser und schneller in den kanadischen Alltag integrieren zu können.
  • Wirtschaftsprüfer und Buchhalter für Nova Scotia

    [24. Januar 2019]

    Im Rahmen der Einwanderungskategorie "Nova Scotia Labour Market Priorities" hat die Provinz an denjenigen Personen aus dem Express Entry Pool eine sogenannte "Letter of Interest" (und damit Interesse an diesen Kandidaten signalisiert) geschickt, die entweder Berufserfahrung als Wirtschaftsprüfer oder Buchhalter haben. Neben der Berufserfahrung mussten die Kandidaten eine Express Entry-Punktzahl (bzw. CRS-Punktzahl) von zwischen 400 und 450, entsprechende Ausbildung, mindestens CLB 7 in Englisch oder Französisch sowie mindestens 5 Jahre Berufspraxis vorweisen und höchstens seit dem 1. Juli 2018 im Pool sein.
  • Test de connaissance du français pour le Canada

    [19. November 2018]

    Seit dem 7. November 2018 wird ein weiterer Französischtest von den kanadischen Einwanderungsbehörden akzeptiert. Der "Test de connaissance du français pour le Canada" (TCF Canada) wird vom Centre International d'études pédagogiques (CIEP) verwaltet.
    Für dieallermeisten Einwanderungsprogramme wird ein Mindstmass an Sprachkompetenz in Englisch oder Französisch (oder beides) verlangt. Für französichsprachige Kandidaten gibt es also neu nun eine Auswahl zwischen dem TCF Canada und dem schon seit längerem gültigen TEF (Test d’évaluation de français pour le Canada). Gemeinsam an allen Test ist, dass alle vier Sprachfertigkeiten (Lesen, Schreiben, Verstehen und Sprechen) geprüft werden.
  • Ontario: Kontigent für 2018 erschöpft

    [9. November 2018]

    Die für 2018 bewilligte Anzahl von Nominationen durch die Provinz Ontario ist erreicht worden. Neue Eingaben werden 2019 bearbeitet.
  • Längere Bearbeitungszeit für LMIAs

    [2. November 2018]

    Wie die Zeitung Toronto Star berichtet, führt eine Flut von Anträgen von LMIAs zu längeren Bearbeitungszeiten für Überprüfung und deren Bewilligung. Labour Market Impact Assessments (LMIA) sind behördliche Abklärungen des Ministeriums für Beschäftigung und Arbeit (ESDC) zur geplanten Stellenbesetzung durch Ausländer und für viele (aber nicht alle) Anträge auf eine Arbeitsbewilligung eine notwendige Voraussetzung.